Ein entscheidender Gedanke für viele unserer Handlungen!

Ein entscheidender Gedanke für viele unserer Handlungen!

Eingetragen bei: Mentales (Training) | 2

Überall hören wir ihn, diesen Gedanken – von unseren Mitmenschen und von uns selbst: „Ich kann nicht“.
„Ich kann nicht“ dient oft als Entschuldigung für Dinge, die zu tun sind, um ein Problem zu lösen o.ä.:

„Ich kann nicht“
… regelmäßig joggen oder etwas für meine Gesundheit tun.

„Ich kann nicht“
… kündigen und eine andere Arbeit finden.

„Ich kann nicht“
… vor vielen anderen Menschen sprechen.

„Ich kann nicht“
… täglich etwas machen, das mir gut tut.

„Ich kann nicht“
… über meine Gefühle sprechen.

„Ich kann nicht“
… sie/ihn (für Dich) verlassen.

„Ich kann nicht“
… meinen Weg gehen und der Stimme meines Herz folgen.

… … …

Bei so vielen „Ich kann nicht“-Sätzen, müsste eigentlich jedes Mal ein groß-geschriebenes blinkendes Wort in Signalfarbe vor unserem inneren Auge auftauchen: „LÜGE“

„Wieso Lüge? Ich kann doch wirklich nicht, denn …“ – Und so fallen uns allerhand Gründe ein, die dies rechtfertigen.

Diese Haltung beobachte ich fast täglich – bei mir und meinen Mitmenschen – auf der Straße, in der Bahn, im Café oder sonstwo.

Aber: „Doch, wir können“ – Wir haben nur leider keine Lust darauf. (oder darauf, es zu lernen)

Also, liegt es dann nicht eher an unserem Willen als an unserem Können!??

Ersetzen wir doch mal „können“ durch „wollen“ … und beobachten, was dann geschieht!

Wir hinterfragen „Ich kann nicht“ und formulieren diesen Gedanken Stück für Stück um, z.B. in „Ich kann, aber ich will nicht“ und später in „Ich kann doch, und ich werde“ usw.

Auf diese Weise übernehmen wir durch kleine Wortänderungen Schritt für Schritt die komplette Verantwortung für unser Handeln. Wir hören auf, vor allem uns selbst zu belügen. Wir hören auf, uns in unserem Leben als ohnmächtige Opfer zu fühlen. … … und Schritt für Schritt eröffnen sich Wege, es dann eben doch zu können.

Denn: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“

Und: „Wer etwas will, findet Wege – wer etwas nicht will, findet Gründe“

Also, lasst uns unsere Sprache und somit langfristig auch den Horizont unserer Welt erweitern!

2 Antworten

  1. Hi Sandy
    Dazu gibt es auch eine kleine Geschichte, die zwar nicht ganz hier zu paßt, aber wie ich finde sehr wahr ist.

    „Es standen mal viele Leute vor einem Problem. Alle sagten ‚Das geht nicht‘.
    Dann kam einer der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.“

    Wir sollten es uns mit solchen Aussagen nicht zu einfach machen. Wir sollten wirklich offener und positiver Denken. Das macht das Leben auch leichter.

    • Hallo Bernd,
      ich denke, diese Anekdote passt sogar sehr gut hierzu. Vielen Dank dafür! 🙂

      Ja, wie oft steht uns auch unser Verstand im Weg, etwas zu tun, das längst überfällig ist!?

      Es ist einfach zu sagen: „Es geht nicht“, doch fangen wir mit kleinen Schritten an, merken wir früher oder später, dass „es eben doch geht“. 🙂

      Ein kleiner erster Schritt wäre z.B. das Wort „sollte“ weitestgehend aus dem eigenen Wortschatz zu streichen. Der Satz „Ich denke offener und positiver (als gestern)“ bekommt dann schon eine ganz andere Wirkung, oder!? 😉

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