3 Antworten auf die Frage, warum wir tun, was wir tun

3 Antworten auf die Frage, warum wir tun, was wir tun

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Vor einiger Zeit las ich einen Blog bei myMONK, der mich zum Weiterdenken anregte. Darin geht es um die Dinge, die wir täglich tun und dass wir bei diesen aus Angst, Hoffnung oder Liebe handeln.

Ja …, jeden Tag tun wir viele Dinge. Wir gehen zur Arbeit oder Schule und dann wieder nach Hause. Wir lesen, schreiben, rechnen und lernen …, jeden Tag.
Hin und wieder treffen wir aber auch Entscheidungen, die unser weiteres Leben bestimmen. Wir entscheiden, dass wir (weiterhin) für diesen Arbeitgeber arbeiten oder nicht. Wir entscheiden, dass wir (weiterhin) der Ideologie des Karnismus folgen oder nicht. Wir entscheiden, dass wir uns (weiterhin) für diesen Menschen immer mehr verlieren oder nicht. Wir entscheiden, dass wir (endlich) unseren eigenen Weg gehen. … …
Wir entscheiden, was wir tun. Aber warum handeln wir eigentlich so, wie wir handeln?


Frage: „Sind Dir Deine Befürchtungen, Hoffnungen und Herzenswünsche immer bewusst?“
meine Antwort: „Nein, mir sind sie nicht immer bewusst.“


Ich habe schon oft gelesen, dass wir immer entweder aus Angst oder aus Liebe handeln. Der oben genannte Blog gab mir noch den Grund „Hoffnung“ dazu.
Und, … ja, ich kann es anhand meiner Erfahrungen nachvollziehen. Besonders auf dem Weg meiner Berufung, aber auch bei der Wahl eines Lebensgefährten und in Freundschaften bin ich diesen drei Gründen immer wieder begegnet.
Alles, was wir tun, tun wir also
– aus Angst,
– aus Hoffnung oder
– aus Liebe.

Diese drei Gründe geben uns die Antwort darauf, warum wir es (nicht) schaffen, den ungeliebten Job zu kündigen. Diese drei Gründe helfen uns dabei zu verstehen, warum wir es (nicht) gebacken bekommen, die Beziehung zu beenden, in der wir uns nicht (mehr) erkennen. Diese drei Gründe können uns bei der Lösung unserer Probleme helfen.


Angst bildet bei unseren Entscheidungen den stärksten Antrieb. So halten wir uns an Regeln, die mal mehr und mal weniger Sinn haben. Oder wir klammern uns an Versprechen, dass unsere Zufriedenheit durch andere garantiert werden könne. Oder dass sie von ihnen abhinge!?

"Wenn du A (nicht) machst, bekommst du B (nicht)!"

Hoffnung treibt uns aus uns heraus an. Oft wissen wir dabei tief in uns, dass es nicht gut ist, was wir tun.

"Wenn ich A mache, bekomme ich (hoffentlich) B."

Liebe spielt eine weniger starke Rolle bei unseren Entscheidungen. Aus Liebe tun wir Dinge, ohne dafür irgendetwas zu erwarten.

"Ich mache A, weil es sich gut für mich anfühlt."

So, und wie hilft uns dies nun bei unseren Problemen?

Ganz einfach:
1. Wir finden heraus, aus welchem Grund wir das tun, was wir tun.

Also z.B.:
„Warum mache ich so viel für meine Arbeit?“
– Tue ich es aus Angst, weil ich ja eh keine andere finde?
– Tue ich es aus Hoffnung, weil ich bestimmt demnächst Anerkennung dafür bekomme? oder
– Tue ich es aus Liebe, weil es mir einfach Freude macht?
„Warum mache ich das für einen von mir geliebten Menschen?“
– Tue ich es aus Angst, weil ich an ihr/sein Versprechen glaube oder sie/ihn nicht verlieren will?
– Tue ich es aus Hoffnung, weil ich glaube, dass sie/er mich dann endlich so wertschätzt wie ich bin? oder
– Tue ich es aus Liebe, weil ich mich selbst einfach nur gut damit fühle?

2. Und dann folgen wir unserer Erkenntnis daraus!


Also, folge Deinem Herzen, Deinem Bauchgefühl, Deiner inneren Stimme, Deiner Intuition, … Egal, wie Du es nennst, übernimm die eigene Verantwortung für Dein Leben!!!

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